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Rasputin, Grigorij Jefimowitsch

 
       
  Rasputin, Grigorij Jefimowitsch (1846-1916), sibirischer Mystiker und Hellseher, der angeblich Heilkräfte besaß. Nachdem er seine Familie verlassen hatte, trat er der Chlysty-Sekte bei, deren Mitglieder sich geißelten und Sexualriten vollzogen, ähnlich wie die Gnostiker in dem Glauben befangen, der menschliche Körper sei von Übel, der Geist hingegen rein. Die Sekte war christlich orientiert und von der Heilkraft des Gebets überzeugt. Im November 1905 wurde Rasputin Zar Nikolaus II. vorgestellt und war bald ein enger Freund der Kaiserin. Seinen Ruf als Heiler festigte er durch Handauflegen bei einer Beinwunde des Zarensohns Alexander, der an der Bluterkrankheit litt, wobei er verkündete, dieses schreckliche Leiden würde geheilt. Später warnte Rasputin den Zaren, Krieg würde Europa überziehen, aber seine Prophezeiung blieb ungehört. Nach einer Reihe von Intrigen und machtpolitischen Veränderungen in Rußland wurde Rasputin schließlich von Fürst Jussupow ermordet.  
 

 

 

 
 
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