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Chaldäer

 
       
  Chaldäer, ein Volksstamm im südwestlichen Babylonien, der mehrere kleinere Staaten gründete. Außerdem Bez. für die Priesterschaft und besonders in der Antike für die Stern- und Traumdeuter, die sich in der babylonischen Astrologie auskannten.

Volk aus der Region des Mittelmeers, das seine Ursprünge wahrscheinlich in Vorderasien hat. Im 2. Jahrtausend v. Chr. schufen sie in Mesopotamien (Zweistromland) viele kleine unabhängige Staaten. Im B. Jahrhundert v. Chr. errangen sie die Herrschaft in ihrem Nachbarstaat Babylon. In der Spätantike (vor allem zur Zeit der Römer) wurde der Name Ch. fast ausschließlich für die Babylonier gebraucht und wurde hierbei vor allem zu einer Bezeichnung für Astrologen, da Babylon auf dem Gebiet der Astrologie als führend galt.
Chaldäer, wörtlich Babylonier, bezeichnet in der spätrömischen Literatur alle Sternkundigen und Astrologen, später dann alle wandernden Wahrsager. Die » Chaldäischen Orakel« des 2. Jahrhunderts galten als beliebtes Wahrsagebuch. Cäsaren wie Diokletian und Constantius verboten das Treiben der Chaldäer bei Todesstrafe.
 
 

 

 

 
 
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