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Religionslexikon & Esoteriklexikon

Das große Lexikon der Esoterik und Religion

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Thomas von Aquin (1225-1274) war der einflussreichste Vertreter der Theologie des Mittelalters (« Scholastik » ), die sich « schulmäßig » an die Bibel, die Schriften der Kirchenväter und die Philosophie des Aristoteles anschloss, um aus der Verbindung von Theologie und Philosophie eine alles umfassende Welt- und Glaubenserkenntnis zu begründen. Der Katholizismus der Gegenreformation und auch derjenige der neuesten Zeit orientieren sich bevorzugt an den Fragestellungen von Thomas und Augustinus. Thomas trat schon als Kind in ein Benediktinerkloster ein. Nach ersten Studien in Neapel schloss er sich dem neu gegründeten Orden der Dominikaner an. Er studierte bei Albert dem Großen (Albertus Magnus, etwa 1200 -1280) in Paris, der die damals neu erschlossenen Schriften des Aristoteles allgemein bekannt machte und darauf eine Theologie begründete, die Thomas, sein berühmtester Schüler, später konsequent durchgestalten sollte. Über Albert lernte Thomas auch den Neuplatonismus (Platonismus) kennen. Nach einem Zwischenaufenthalt in Rom verbrachte Thomas seine letzten Jahre als Ordensprofessor in Neapel. In seinem Werk « Summa theologica » versuchte er die kirchlichen Glaubenslehren zusammenzufassen. Auf die Fragen der Philosophie sollte der Glaube Antwort geben. >>>Thomas von Aquin

 

Die Hare-Krishna-Bewegung ist eine dem Bhakti ergebene hinduistische Sekte. Glaubensinhalt ist die Liebe zu Krishna, der als höchste Gottheit gilt. Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung betrachten den indischen Heiligen des 16. Jahrhunderts Sri Chaitanya Mahaprabu als Gründer ihrer Sekte. Er regte zu seiner Zeit das öffentliche Singen und Rezitieren der heiligen Namen Krishnas zu Zimbel- und Trommelspiel an. Seinem Beispiel sind die Hare-Krishna-Anhänger gefolgt und durch ihren Mantra-Gesang sowie ihre safrangelbe Mönchsgewandung weltberühmt geworden. Leitfigur der modernen Hare-KrishnaBewegung war Seine göttliche Heiligkeit A. C. Bhaktivedananda Swami Prabhupad, der die Botschaft des Krishna-Bhakti 1965 nach New York und in den Westen brachte. Die Bewegung hat seitdem die meisten westlichen Länder erfaßt. >>>Hare-Krishna-Bewegung

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Beschneidung gehört zu den Initiationsriten, die unter vielen Völkern -heute noch bei etwa 200 Millionen Menschen männlichen und weiblichen Geschlechts vor allem in Asien, Ozeanien, Afrika und in Teilen Amerikas -vollzogen werden. Die Operation an den Geschlechtsteilen besteht bei Jungen zum Beispiel im Wegschneiden oder Einschneiden der Vorhaut, dem Aufschlitzen der Harnröhre, dem Entfernen eines Hoden, dem Durchstechen des Penis, bei Mädchen im Entfernen eines Teils oder der ganzen Klitoris wie auch der Schamlippen, deren Reste dann vernäht werden - Eingriffe, die meist ohne Betäubung vorgenommen werden. >>>Beschneidung

 

Die vedische Religion war die Religion des alten Indien. Zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. drangen Arier dort ein und brachten eine Religion mit, die Ähnlichkeit en mit dem Zoroastrismus ( Zarathustra ) aufwies. Der Veda (« das Wissen ») ist die Sammlung der ältesten religiösen Literatur der arischen Inder. Dieses Wissen meint die Kenntnis von den heiligen Mächten. Es ist angeblich von der Gottheit selbst formuliert, ewig und inspiriert. ( Heilige Schriften) Entstanden ist der Veda in brahmanischen Familien. « Brahman » war ursprünglich der vedische Zauberspruch , den der Priester beim Opfer sprach; danach wurden die Priester selbst als « Brahmanen » bezeichnet. « Brahmanismus » nennt man bisweilen dasjenige Stadium der indischen Religionsgeschichte, das auf die vedische Religion folgte. ( Hinduismus ) Die Brahmanen haben den Veda lange Zeit mündlich überliefert. Sein ältester Teil heißt « Rigveda », eine Sammlung von Hymne n (Kultliedern), die aus Strophe n (ric) bestehen und Gebet e und Götterlob, Anrufung en und die Beschreibung mythischer Begebenheiten enthalten. Neben den älteren Teilen des Veda gibt es die jünger en « Brahmanas » : Interpretationen von Kulthandlungen, Gesängen und Formeln der Brahmanen aus der Zeit zwischen dem 10. und 7. Jahrhundert v. Chr. Die sie fortsetzenden Sammlungen von Texten heißen « Upanishaden » (geheime Sitzungen): Sie geben das geheime Wissen wieder, das Lehrer ihren Schülern in «vertraulichen Sitzungen » mitteilten. Die Upanishaden sind die wichtigste Quelle zur Erforschung des Brahmanismus .
Religion bedeutete den alten Indern Sorge um Heil und Wohlsein in der Welt wie auch im Jenseits und umfasst den Glauben an persönliche wie unpersönliche Mächte, von denen der Mensch sich abhängig wähnt. Durch Kult und Verehrung brachten die Mensch en ihren Glauben zum Ausdruck, wirkten daran mit, dass der normale Weltenverlauf aufrechterhalten blieb, und zeigten den Götter n ihre Interessen an. Es gab weder Kirche noch Dogmen. Allein der Veda hatte unfehlbare Autorität . Nach vedischem Glauben ist die Welt voll von Wesen und Mächten, die dem Mensch en entweder freundlich oder aber feindlich gesinnt sein können. Die Arier hatten ihre Feinde und Gegner « mythologisiert », d. h. sie in « Zauberer » und « Dämonen » verwandelt. >>>vedische Religion

 

Schlagworte: Nachschlagen im Lexikon Religion Theologie Okkultismus Enzyklopädie Esoterik . Religionslexikon als neu konzipiertes Esoteriklexikon.

 

 

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